Alles, was man beim Schornsteinbau beachten soll

Nicht alles beantwortet? Am Ende dieses Ratgebers können Sie Weitere Fragen stellen . Die interessantesten Leserfragen werden wir an dieser Stelle aufgreifen.

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Übrigens: Kennen Sie auch schon unseren Kaminofen-Ratgeber?

Die Suche nach dem passenden Schornstein ist für Bauherren nicht immer einfach. Wir haben deshalb diesen Leitfaden für den Schornsteinbau aufgeschrieben. Hier finden Sie alles, was sie vor dem Kauf eines Schornsteins wissen müssen.

Vorab eine wichtige Begriffsklärung: In einigen Regionen wird der Schornstein auch als Kamin oder als Esse bezeichnet. Um Irrtümer zu vermeiden, verwenden wir an in diesem Ratgeber immer den Begriff Schornstein.

Als Spezialbereich des Bauwesens weist der Schornstein- und Abgasanlagenbau einige Besonderheiten auf. Wenn diese Spezialkenntnisse aus dem Baurecht bereits im Vorfeld berücksichtigt werden, lassen sich Kosten, Zeit und Fehlinvestitionen sparen.

Diese mitunter strengen Regeln einzuhalten, versteht sich für alle Bauherren von selbst, denn schließlich geht es hierbei um den Brandschutzes und um die Sicherheit von Feuerungsanlagen.

Nach und nach füllen wir diesen Ratgeber mit den wichtigsten Informationen. Schauen Sie also immer wieder mal vorbei oder stellen Sie einfach Ihre Frage.

An wen wende ich mich, wenn ich einen neuen Schornstein benötige?

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten:

  1. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem zuständigen Schornsteinfeger oder Kaminkehrer auf.
  2. Suchen Sie einen zuverlässigen Schornstein-Fachhändler.
  3. Lassen Sie Ihren Schornstein von einem Fachbetrieb errichten.

Um den Kontakt zu Ihrem zuständigen Schornsteinfeger oder Kaminkehrer - das ist der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger / -kaminkehrer (früher Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirkskaminkehrermeister) kommen Sie nicht umhin. Er hat die hoheitliche Aufgabe, im Sinne des Brandschutzes die Einhaltung aller Vorschriften für die Errichtung und den Betrieb der gesamten Feuerstätte zu überwachen. Ein guter Schornsteinfeger ist aber nicht nur "Amtsperson" sondern auch immer ein großartiger Berater in der allerersten Instanz. Er kennt sich hervorragend mit den Produkten aus und hat für individuelle Einbausituationen immer die richtige Lösung parat. Außerdem kann er Alternativen benennen, verfügt über das erforderliche Fachwissen, kennt in aller Regel die örtlichen Gegebenheiten und wird am Ende derjenige sein, der die Anlage zulässt. Deshalb empfehlen wir unbedingt, vor Baubeginn seine Einschätzung einzuholen.

Der Schornsteinfeger wird gegebenenfalls auch die erforderliche Schornsteinberechnung durchführen und wichtige Hinweise zum Brandschutz geben. Wenn brennbare Bauteile an Wand, Decke oder Fußboden vor Wärmestrahlung geschützt werden müssen, dann kennt er Vorgaben für die bauliche Ausführung.

Besteht in dem Gebäude bereits ein älterer Schornstein, wird der Kaminkehrer ihn inspizieren und Ihnen sagen, ob er für die vorgesehene Feuerstätte geeignet ist. Insbesondere alte gemauerte Schornsteine können wieder genutzt werden, nachdem sie saniert wurden. Dafür kann beispielsweise ein Edelstahlrohrsystem eingezogen werden.

Der nächste Weg führt in den Fachhandel. Komplettsysteme kann man online bestellen. Mit den Angaben aus der Schornsteinberechnung, ist beim Schornsteinprofi die neue Abgasanlage im Handumdrehen konfiguriert. Für individuelle Lösungen empfiehlt es sich, persönlich Kontakt mit dem Schornsteinhändler aufzunehmen. Er kennt das Sortiment an Sonderbauteilen und kann so schnell zu passenden Lösungen verhelfen. Die Lieferung eines Edelstahlschornsteins für ein Einfamilienhaus passt in der Regel auf eine Euro-Palette.

Gewiss kann jeder begabte Heimwerker selbst einen neuen Schornstein errichten oder seinen alten Rauchgasabzug sanieren. Wir empfehlen jedoch in jedem Fall, einen Handwerksbetrieb aus dem Feuerungsbau zu beauftragen. Nur er kann den Schornstein fachgerecht montieren und die gewünschte Feuerstätte anschließen. So wird sichergestellt, dass einer Abnahme durch den Schornsteinfeger nichts entgegensteht.

Ein Fachbetrieb verfügt in aller Regel auch über die erforderlichen Spezialwerkzeuge, Maschinen und Rüstungen, um den Schornstein sauber und sicher zu montieren.

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Welche Gesetze sind zu beachten?

Wer einen Schornstein errichten möchte, muss verschiedene Gesetze befolgen. Aber keine Bange - zieht man rechtzeitig den Schornsteinfeger zu Rate, ist man in der Regel auf der sicheren Seite. Er kennt die rechtlichen Vorgaben für die jeweilige Region.

Landesbauordnung

Baurecht ist in Deutschland Landesrecht. Die Bauordnungen der Länder basieren auf einer gemeinsamen Musterbauordnung, können im Detail jedoch erheblich voneinander abweichen. Im Regelfall ist für die Errichtung von häuslichen Feuerungsanlagen keine Baugenehmigung erforderlich. Es kann aber sein, dass schon vorab die Zustimmung durch den zuständigen Schornsteinfeger oder Kaminkehrer gefordert wird.

Jedes Bundesland hat seine Feuerungsverordnung

Auch die Feuerungsverordnungen der Bundesländer basieren auf einem Musterdokument und können im Einzelfall abweichen. Sie stellen in jedem Fall sehr konkrete Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Feuerungsanlagen.

Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV)

Immissionsschutz besitzt in Deutschland einen großen Stellenwert. Rauchgase aus Schornsteinen dürfen nicht zu Belästigungen führen. Staubgehalt und Ableitbedingungen von Rauchgasen sind in der 1. BImschV geregelt.

Technische Regeln

Zur Errichtung von Abgasanlagen, wie Schornsteine, Abgasleitungen und Verbindungsstücke sind maßgeblich:

Feuerungsanlagen bestehen aus Bauprodukten. In der Regel dürfen nur Bauprodukte verwendet werden, die das nationale Ü-Zeichen oder die europäische CE-Kennzeichnung als Verwendbarkeitsnachweis tragen. Bei Ofenexperte trage alle relevanten Bauteile und Baumaterialien das entsprechende Zertifikat.

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Welcher ist der beste Standort für einen Schornstein?

Der Standort eines Schornsteins ist so zu wählen, dass er möglichst lotrecht ausgeführt werden kann und gleichzeitig die geforderten Brandschutzabstände zu angrenzenden brennbaren Bauteilen eingehalten werden.

Im besten Fall steht der Schornstein genau in oder hinter der Wand, an der ein Ofen oder Kamin aufgestellt wird. Kurze Rohrwege bis zum Feuerungsanschluss - das ist dort, wo das Ofenrohr in das Schornsteinsystem mündet - sorgen möglicherweise für einen besseren Zug.

Besondere Aufmerksamkeit ist vorhandenen Dach- und Wandkonstruktionen zu widmen, durch die der Schornstein geführt werden muss. Ist die Konstruktion aus brennbaren Baustoffen gefertigt, wie beispielsweise Holzfachwerk, kann es erforderlich sein, eine separate Wärmedämmung in Form einer genormten Wanddurchführung einzubauen. Bevorzugt verwendet wird dafür das platzsparende Produkt der Firma Raab, mit dem Fläche der erforderlichen Dämm-Öffnung um bis zu 75 Prozent verringert werden kann.

Die Schornsteinmündung sollte in Firstnähe liegen, damit die Rauchgase sicher in den freien Windstrom abgeführt werden und der Schornsteinzug nicht durch Fallwinde an der windabgewandten Seite des Daches verschlechtert wird.

Abgasanlagen müssen standsicher errichtet werden. Die Eigenlast eines Schornsteins muss ausreichen, damit Windströmungen ihn nicht kippen können. Gemauerte Schornsteine benötigen ein eigenes Fundament. Edelstahlschornsteine können auch direkt an der Außenwand befestigt werden. In vorgegebenen Abständen sind sie durch Wandhalter zu verankern. Auch Sonderkonstruktionen wie Seilabspannungen sind möglich. Die Lasten dieser Abgasanlagen können über Konsolen und Wandhalter ins Bauwerk abgetragen werden.

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Welche Schornsteinart passt am besten?

Der Typ des Schornsteins muss zu Haus und Feuerstätte passen. Wird ein Schornstein nachträglich gebaut, kann er entweder im Gebäude oder an der Außenwand errichtet werden.

Der Leichtbauschornstein benötigt wenig Platz und lässt sich einfach renovieren

Innerhalb des Hauses kann in vielen Fällen ein Leichtbauschornstein verwendet werden. Er besteht aus einem feuerfesten Abgasrohr, beispielsweise aus Edelstahl, umgeben von einer Wärmedämmung und einem Schornsteinkasten aus Mineralfaserplatten. Ihre Oberfläche lässt sich nach dem Einbau leicht spachteln und anschließend passend zum restlichen Wohnraum gestalten.

Kompletter Bausatz eines Leichtbauschornsteins für ein Einfamilienhaus
Kompletter Bausatz eines Leichtbauschornsteins für ein Einfamilienhaus

Ein Edelstahlschornstein ist schnell und sauber montiert

Für die Montage an der Außenwand werden häufig gedämmte Edelstahlschornsteine verwendet. Diese bestehen aus einem innenliegenden Abgasrohr, einer mineralischen Wärmedämmung sowie einem Mantelrohr.

Farbiger Edelstahlschornstein
Foto: Dieser Edelstahlschornstein in farbiger Ausführung passend zur Fassaden- und Dachfarbe, gegründet auf einem Ort-Beton-Fundament

Ein guter Edelstahlschornstein zeichnet sich durch besondere Stabilität aus. Beim System MKD des Herstellers MK beträgt die Materialstärke beider Rohre im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schornsteinen starke 0,6 mm, und die Wärmedämmung ist 3 cm dick. Das System besteht aus über 90 Einzelteilen, mit denen sich fast alle Einbausituationen bewältigen lassen. Ein einfacher Systemschornstein besteht aus geradem Rohr in verschiedenen Längen, einem T-Stück, einer Wandblende, einer Wanddurchführung, einer Prüföffnung mit Reinigungstür, einem Kondensatablauf und einem Mündungsstück. Alle Elemente werden mit je einem Klemmband verbunden. Zur Befestigung am Gebäude gibt es Wandhalter für verschiedene Wandabstände. Ein Edelstahlschornstein kann entweder auf einem kleinen Fundament neben dem Haus gegründet oder auf einer Wandkonsole montiert werden.

Durch versierte Schornsteinmonteure mit Spezialwerkzeug und mobiler Rüstung ist solch ein Schornstein innerhalb eines Tages betriebsbereit errichtet.

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Was bedeuten die Angaben auf dem Typenschild für meinen Schornsteinbau?

Grundsätzlich gilt, dass der Schornstein für die Feuerstätte geeignet sein muss. Die Eignung kann der EG-Konformitätserklärung entnommen werden. Sie berücksichtigt dabei einige wichtige Parameter, die auch auf dem Typenschild des Schornsteins angegeben sind.

Temperaturklasse

An Schornsteine dürfen herkömmliche Feuerstätten für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe angeschlossen werden. Die maximal zulässige Abgastemperatur am Eintritt in den Schornstein ist an der Abgasanlage gekennzeichnet (beispielsweise mit „T600“ für 600 °C)

Gasdichtheitsklasse / Druckklasse

Für private Bauherren kommen üblicherweise je zwei Unter- und Überdruckklassen in Frage. Die Unterdruckklassen N1 und N2 findet man bei Anlagen, die mit Festbrennstoffen (Holz oder Kohle), mit Gas oder mit Öl betrieben werden. Die Gasdichtheitsklasse (Druckklasse) gibt an, für welche Betriebsweise die Abgasanlage geeignet ist. Die Unterdruckklassen N1 und N2 kommen bei konventionellen Feuerstätten, die mit Öl, Gas oder Festbrennstoffen betrieben werden, zum Einsatz. Die Überdruckklassen P1 und P2 finden bei Niedertemperatur- und Brennwerttechnik Anwendung. N1 und P1 verweisen jeweils auf niedrigere Leckraten und sind damit die dichteren Systeme.

Kondensatbeständigkeitsklasse

Je nachdem, wieviel Feuchtigkeit das Abgas enthalten darf, werden die Schornsteine klassifiziert. Feuerstätten mit hohen Temperaturen lassen deutlich weniger Kondensatbildung im Schornstein zu. Geeignete Schornsteine werden mit D gekennzeichnet. Bei geringeren Abgastemperaturen und feuchtehaltigen Brennstoffen wie Öl und Gas kommt es an der inneren Schornsteinwand leichter zu Kondensatbildung bei Unterschreitung des so genannten Taupunktes. Dafür sind Schornsteine der Klasse W geeignet.

Korrosionswiderstandsklasse

Je nachdem, mit welchem Brennstoff geheizt wird, gibt es verschiedene Korrosionswiderstandsklassen. Schornsteine der Klasse 1 sind für gasförmige Brennstoffe geeignet. Abgasleitungen der Klasse 2 können bei flüssigen und gasförmigen Brennstoffen verwendet werden. Kommen zusätzlich feste Brennstoffe zum Einsatz, müssen Schornsteine mit der Korrosionswiderstandsklasse 3 verbaut werden. Letztere eignet sich also für jeden der genannten Brennstoffe.

Rußbrandbeständigkeitsklasse

Werden Festbrennstoffe verbrannt, entsteht Ruß. Dieser setzt sich an den Innenwänden der Abgasleitung ab und kann sich möglicherweise entzünden. Kommt es zu einem Rußbrand, dann muss der Schornstein die thermische Belastung aushalten und gegen benachbarte Bauteile abschirmen. Rußbrandbeständige Anlagen werden mit G## klassifiziert und nicht rußbrandbeständige Schornsteine mit O##. Die Angabe ## kann variieren und gibt den einzuhaltenden Abstand zu brennbaren Bauteilen in Zentimetern an.

Feuerwiderstandsklasse

Schornsteine müssen in Gebäuden, in denen sie Geschosse überbrücken, eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten haben oder in durchgehende Schächte mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten verbaut werden. Diese Klasse wird im Bau-Jargon als "F90" bezeichnet. Der Schornsteinbauer spricht von "L90".

Beispiel eines Typenschildes

Auf manchen Typenschilder sind mehrere Angaben-Sets zu finden. Zum einen gibt es Typenschilder, auf denen nach der Montage die entsprechende Abgasanlage markiert wird. Außerdem gibt es einen Angabensatz des Herstellers (nach der Europäischen Norm DIN EN 1856-1) und einen der montierenden Firma (nach der nationalen Vornorm DIN V 18160-1).

Typenschild eines doppelwandig gedämmten Edelstahlschornsteins
Dieses Typenschild gehört zum einem doppelwandig gedämmten Edelstahlschornstein mit einem Innendurchmesser von 150 mm und enthält folgende Angaben:

Schornsteinberechnung

Für die einwandfreie Funktion ist außerdem die richtige Bemessung des Schornsteins wichtig. Damit ein ausreichender Zug entsteht, sollte ein Fachmann den erforderlichen Querschnitt und die benötigte Schornsteinlänge berechnen. Diese Berechnung berücksichtigt:

Ihr Ofenexperte führt diese Berechnung gern in Ihrem Auftrag durch.

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Welcher Sicherheitsabstand ist beim Schornstein zu beachten?

Der richtige Abstand zu brennbaren Bauteilen sorgt für Brandsicherheit. Brennbare Bauteile die besonders vor Wärmestrahlung geschützt werden müssen sind beispielsweise Holzkonstruktionen in Wand, Fußboden, Decke und Dach sowie Einbaumöbel.

Gemauerte Schornsteine

Schornsteine müssen zu Holzbalken und Bauteilen aus brennbaren Baustoffen von vergleichbarer Dimension einen Mindestabstand von 2 cm und zu sonstigen Bauteilen aus brennbaren Baustoffen einen Mindestabstand von 5 cm einhalten. Dies gilt nicht für Schornsteine, die nur mit geringer Fläche an brennbare Bauteile grenzen, wie beispielsweise Fußleisten und Dachlatten.

Die Zwischenräume zwischen brennbaren Baustoffen und dem Schornstein sind:

Edelstahlschornsteine

Werden Abgasleitungen an der Außenwand montiert, muss der Abstand zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen mindestens 20 cm betragen.

Sind die Abgasleitungen mindestens 2 cm dick mit nichtbrennbaren Dämmstoffen ummantelt oder beträgt die Abgastemperatur der Feuerstätten bei Nennwärmeleistung nicht mehr als 160 °C ist ein Abstand von mindestens 5 cm ausreichend. Dies trifft beispielsweise auch auch für diese doppelwandigen Edelstahlschornsteine zu.

Werden Abgasleitungen oder Verbindungsstücke zu Schornsteinen durch Bauteile aus brennbaren Baustoffen, beispielsweise Außenwände oder Decken, geführt, müssen sie in einem Abstand von mindestens 20 cm in einem Schutzrohr aus nichtbrennbaren Baustoffen (Edelstahl, Keramik) verlaufen oder mit mindestens 20 cm nicht brennbarem Baustoff geringer Wärmeleitfähigkeit (beispielsweise Mineralwolle) ummantelt sein.

Ofenrohre

Das Ofenrohr verbindet die Feuerstätte mit dem senkrechten Teil der Abgasanlage. Es darf nicht in Decken, Wände oder unzugänglichen Hohlräume verbaut oder in andere Geschosse geführt werden.

Zu brennbaren Bauteilen muss ein Abstand von mindestens 40 cm eingehalten werden. Ist das Ofenrohr mindestens 2 cm dick mit nichtbrennbaren Dämmstoffen ummantelt, genügt ein Abstand von mindestens 10 cm. Dies erreichen Bauherren beispielsweise mit dem doppelwandig gedämmten Ofenrohr der Marke Möck.

Wenn die Abgastemperatur der Feuerstätte bei Nennwärmeleistung nicht mehr als 160 °C beträgt oder eine vorhandene Gasfeuerstätte eine Strömungssicherung hat, ist ein Abstand von mindestens 5 cm ausreichend.

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